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Holocaustzentrum Moskau

Gedenken an die ermordeten Juden und Krimtschaken von Feodossija

Feodossija01Am 4.Dezember 2011 versammelten wir uns an dem Ort, wo die Juden und Krimtschaken von Feodossija in einem riesigen Panzersperrgraben erschossen worden waren. Bis zum heutigen Tage leben in Feodossija Personen, die mit ihren Händen diesen berüchtigten Panzersperrgraben ausgehoben haben. Den Graben, der zum Grab für jene wurde, die nur dessen schuldig waren, nicht als Arier, sondern als Juden oder Krimtschaken geboren worden zu sein. Bis heute erinnern sich die Alteingesessenen, wie sich hier nach der Erschießung mehrere Tage lang die Erde bewegte, Stöhnen zu hören war …
Heute befindet sich an diesem Ort eine Grünanlage mit dem Denkmal für die Opfer des Holocaust. Wir kommen seit vielen Jahren hierher. Wir kamen auch an diesem Gedenktag, um das Andenken unserer Brüder zu ehren, die vor genau 70 Jahren durch die Nazis und ihre Handlanger den Märtyrertod erlitten.

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REK, Stiftung „Holocaust“ und Menschenrechtsbüro fordern Wiederherstellung der Holocaust-Gedenktafel

Erklärung des Russischen Jüdischen Kongresses, des Zentrums und der Stiftung „Holocaust“ und des Moskauer Büros für Menschenrechte im Zusammenhang mit der Entfernung der Gedenktafel für die Opfer des Holocausts in Rostow am Don

In diesem Jahr jährt sich der Beginn des Holocausts auf dem Territorium der UdSSR zum 70.Mal. An den Orten der Exekutionen werden Gedenkstätten errichtet und Mahnmale eingeweiht. Litauen hat das Jahr 2011 zum „Jahr des Holocausts“ erklärt. In Kiew gab es Trauerkundgebungen auf höchster staatlicher Ebene. Auch in vielen Städten Russlands wurde des Holocausts gedacht. In Ljubawitschi (Gebiet Smolensk) wurde unter Mitwirkung jüdischer und christlicher Organisationen am 10.November ein Mahnmal für die Opfer des Holocausts eingeweiht. Um so mehr verwundert das, was parallel dazu an dem Exekutionsort geschah, der allgemein als das „russische Babi Jar“ bezeichnet wird, die Schlucht Smijowskaja Balka in Rostow am Don.

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Organisation „Russland ohne Nationalsozialismus“ gegründet

In der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation – einer Interessenvertretung der Zivilgesellschaft – fand am 1. Juli 2011 die Gründungskonferenz der gesamtrussischen zivilgesellschaftlichen Organisation „Russland ohne Nationalsozialismus“ statt.

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Lettische Briefmarke zu Ehren von Žanis Lipke


briefmarkeholocaust01Am Vorabend des 70.Jahrestages des Beginns des Holocaust in Lettland gab die Lettische Post eine Sondermarke zu Ehren von Žanis Lipke (1900-1987) heraus, der in den Jahren der faschistischen Okkupation 55 lettische Juden gerettet hat. Die Briefmarke wurde am 4.Juli 2011 in der Žanis-Lipke-Gedenkstätte in Riga vorgestellt. Für den Ersttagsbrief war ein besonderer Stempel angefertigt worden. Auf der Marke ist ein Foto des jungen Lipke zu sehen, daneben ein Ausschnitt der hebräischen Urkunde, mit der Israel ihn als „Gerechten unter den Völkern“ ehrt. Die Briefmarke hat einen Nennwert von 60 Santīmu und erscheint in einer Auflage von 200.000 Exemplaren. Für das Erscheinen dieser Sondermarke hat sich insbesondere der Historiker und Direktor des Museums für die Geschichte der Juden Lettgallens in Daugavpils (Dünaburg), Iosif Rotschko, eingesetzt.

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Der Holocaust im sowjetischen Film

Zu Gast im Museum war der britische Filmhistoriker und Absolvent der Londoner Universität Dr. Jeremy Hicks, dessen Lesung „Die Darstellungsweise des Holocaust im sowjetischen Film während des Zweiten Weltkriegs“ auszugsweise in dieser Ausgabe des Bulletins wiedergegeben wird. Veranschaulicht wurde die Lesung durch Ausschnitte aus Filmchroniken sowie aus dem Spielfilm von Boris Barnet „Ein Kopf ohne Preis“ von 1942.

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