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Juden in Sachsen

Willkommen auf Juden in Sachsen

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Mai 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten Wochen sind viele Veranstaltungen vorzubereiten und durchzuführen gewesen. Für einen Verein stets eine schöne, desgleichen jedoch auch aufwändige Arbeit.

Trotz vieler Jahre Erfahrung sind es stets auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier im Einzelnen mitzuwirken und somit auch den Erfolg sicherzustellen haben.

So begleiteten wir am 23. April das Treffen des Petersburger Dialoges in der Stadt, wenn auch zusammengekürzt auf eine Informationsveranstaltung anstelle der sonst üblichen Arbeitstreffen. Erstmals in der Geschichte des Deutsch-Russischen Zentrums Sachsen e.V. stellten wir uns als Mitveranstalter einer Kundgebung vor das Tagungshotel des Dialoges, zu friedlicher Verständigung zwischen der Ukraine und Russland sowie allen anderen beteiligten Seiten aufrufend.

Unmittelbar darauf folgten bereits das traditionelle „Stille Ehrengedenken“ auf dem „Sowjetischen Ehrenhain“ des Leipziger Ostfriedhofes. Ist für das DRZ Sachsen e.V. diese Veranstaltung bereits seit 1996 zur Tradition geworden, so führten wir es in diesem Jahre zum sechsten Male auch mit Veteraninnen und Veteranen, zugewandert nach Deutschland aus den ehemaligen Staaten der UdSSR durch. Hierzu bereiten wir aktuell mit der Landtagsfraktion DIE LINKE.Sachsen eine Broschur vor, die zweisprachig ihre Nachnutzung an deutschen und russischen Schulen erfahren soll. Uns wird diese Broschur in unserem Oral-history-Projekt wiederum gute Dienste leisten.

Die zahlreiche Beteiligung am Ehrengedenken sowie am darauffolgenden Gedenken der Stadt Leipzig an gleicher Stelle lässt sich anhand der Anzahl der Ehrengebinde und Blumengrüße leicht erahnen.

Foto: Nasur Yurushbajev

Nachdem am 8. Mai 2014 der Russische Generalkonsul noch zum traditionellen Empfang in das älteste auf deutschem Boden befindliche Generalkonsulat der Russischen Föderation geladen hatte, gilt es nun, sich wieder (neben zahlreicher kleinteiliger Detailarbeit) der Planung und Vorbereitung weiterer Projekte zuzuwenden.

Darüber hinaus muß leider die Redaktion auf zwei Mitarbeiterinnen verzichten: eine der Damen befindet sich derzeit auf Qualifikation, eine weitere fand sich eine Arbeitsstelle ausserhalb geförderter Maßnahmen. Beiden wünschen wir von Herzen das Beste; die Arbeit jedoch gilt es, neu zu verteilen.

Anläßlich des Besuches von Frau Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestag beim Deutsch-Russischen Zentrum Sachsen e.V. hatte der Vorstandsvorsitzende des Jüdischen Forum beim DRZ Sachsen seinen Film zur Würdigung des Lebens und Schaffens von Boris Sachakov erstmalig vorgestellt. Herr Sachakov, jüdischer Künstler, lebt seit Jahren in Leipzig. Da wir als DRZ Sachsen bereits oft des Vergnügen hatten, mit ihm Ausstellungen zu gestalten oder auch anderweitig zusammen zu arbeiten, möchten wir Ihnen an dieser Stelle den Film, deutsch eingesprochen, anbieten.

Download im FLV-Format

Das hierunter die Arbeit der Presseschau nicht gelitten hat können Sie leicht über den beigefügten Link selbst überprüfen, zumal wir ergänzend seit geraumer Zeit auch Dossiers wichtiger (Online-)Medien zum Themenkomplex Ukraine anbieten.

Diese Dossiersammlung soll Ihnen die Gelegenheit geben, über unsere Angebote hinaus sich einen eigenen weiteren Überblick zu verschaffen.

Die Entwicklung in Europa begleiten wir ebenso betroffen, wie vielen von Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser auch.

Gerade im Vorfeld des Kindertages am 1. Juni wünschen wir allen Kindern und deren Familien Frieden. Und den Verantwortlichen Europas und darüber hinaus den Willen und die Kraft, hierzu die Bedingungen zu schaffen.

 

 


 

 

Wenige Tage nach dem Antirassismustag am 21. März 2014 möchten wir uns wieder melden mit einem kurzen Ausblick auf die aktuelle Situation unserer Internetpräsentation.

* * *

Zuvor möchten wir jedoch den 75. Geburtstag des Vorstandsvorsitzenden des Jüdischen Forum beim Deutsch-Russischen Zentrum Sachsen e.V. und unseres lieben Freundes Iossif Iolych würdigen. Iossif erfüllt diese Aufgabe ehrenamtlich mit viel Enthusiasmus, der kulturelles wie auch gesellschaftliches Engagement mit einschließt. Ob mit eigenen Beiträgen in Form von Filmen zu bestimmten Thematiken jüdischen Lebens in Leipzig, ob mit Beiträgen zum Projekt oral history – die verbleibende Lebenszeit derer versucht zu nutzen, um unseren Leserinnen und Lesern diese Leben bildhaft zu erhalten oder aber in der Arbeit mit Damen und Herren des Jüdischen Forum wie auch der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig: wir freuen uns von Herzen, ihn und die Seinen an unserer Seite zu wissen. Ihm sei ein herzliches „LeChaim“ und herzlich Dank gesagt!

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Unsere Presseschau ist wieder auf Hochtouren angelaufen – finden sich in der Zeit seit November 2012 bis zum heutigen Tagen etwas über 1.300 Einträge, so haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Redaktion allein für den März ca. 190 Einträge (Stand zum kommenden Freitag, den 28. März) archiviert.

Neu ist demnächst die Möglichkeit, zielgerichtet in den Einträgen nach bestimmten Autoren zu recherchieren.

Das Massiv der Presseschaueinträge seit dem 29. Oktober 2007 – dem Beginn der Publikation auf www.juden-in-sachsen.de ist in Jahresscheiben demnächst wieder aktiv einsehbar. Die Vorarbeiten hierzu wurden abgeschlossen, an den Recherchefunktionen für diesen Zeitabschnitt bis zur mittlerweile wieder aufgenommenen Presseschau wird noch gearbeitet.

In kurzer Zeit werden wir auch mit den vermissten Veranstaltungshinweisen wie auch den Veranstaltungsberichten diese Aspekte jüdischen Lebens heute in unserer Zeit und Gesellschaft präsent sein; die früheren Mitteilungen aus diesen Bereichen sind ebenfalls aufbereitet – aktuell wird an der Darstellung aktueller kultureller Ereignisse gearbeitet.

Unsere eigenen Angebote möchten wir zeitnah durch Verlinkung von Dossiers (neben unserer eigens zusammengestellten Presseschau) führender Tageszeitungen erweitern, da Sie gegebenenfalls hier weiterführende Informationen für Ihre Belange finden.

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Können wir auch auf Grund oben geschilderter Umstände selber nur wenige Veranstaltungen besuchen und zur Kenntnis nehmen, so freuen wir uns doch, anlässlich der derzeit in Leipzig laufenden Hanns-Eisler-Tage in Leipzig hier unsere neueste Rezension seiner Biographie von Friederike Wissmann vorzustellen.

Im Leipziger Osten auf der Eisenbahnstrasse werden sich am Freitag Hanns Eisler und John Lennon treffen – nun, leider nur im übertragenen Sinne während einer Lesung mit Dr. Thomas Freitag (Potsdam), die jedoch ein stattgefundenes Treffen aufgreift:

Hanns Eisler trifft John Lennon
Lesung mit musikalischer Begleitung
im Seniorenbüro „Inge & Walther“,

http://www.muehlstrasse.de/seniorenbuero_ost.html
Eisenbahnstrasse 66, 04315 Leipzig,
28.03.2014, 18:00–20:00 Uhr, Eintritt 3,00 EUR)

London, Januar 1962: Hanns Eisler und John Lennon treffen beinahe unvermittelt und auf eigentümliche Weise aufeinander. Der angesehene "Komponist der Arbeiterklasse" (64) und John Lennon, gerade mal 21, der mit den Beatles am Anfang einer Weltkarriere steht, begegnen sich völlig voreingenommen. Beide haben sich viel zu erzählen.

 

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